Vorbereitung der 28. Tschernobyl-Kindererholung

Vom 20.Juli bis 10. August kommen 50 immungeschwächte Tschernobylkinder, 7 Betreuer/innen und 2 weißrussische Busfahrer zur Erholung und Kräftigung ihres angeschlagenen Immunsystems nach Wollbach und in weitere 20 Orte der Landkreise Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Schmalkalden. Es ist die inzwischen 28. Erholung für die Menschen aus der armen, verstrahlten Gegend am Tschernobyl-Kühlfluss Pripjat. Die Verantwortlichen des Vereins haben mit großer Mühe und vorbildlichem Einsatz wieder ein super Erholungsprogramm für die Kinder und Betreuer/innen zusammengestellt. Herzlich lädt der Verein die Bevölkerung zu 2 Veranstaltungen mit den weißrussischen Gästen ein. Am Mittwoch dem 24.07. ab 17.00 Uhr an der WA KA GE Halle in 97618 Hollstadt, Ortsteil Wargolshausen und am 08.08. ab 17.00 Uhr in 97638 Mellrichstadt im Kirschgarten . Bei beiden Veranstaltungen spielen und tanzen die KInder zum Dank für ihre deutschen Wohltäter. Es gibt Speis und Trank und sicher auch viel Freude.

Einladung zur Benefiz- Theaterveranstaltung

Die Theatergruppe Thundorf spielt zugunsten der Tschernobyl-Hilfsaktionen unseres Vereins am Ostersonntag, 21.04.2019 das Luststück “ Kaviar trifft Currywurst“ um 19.00 Uhr in der Wollbacher Halle 97618 Wollbach, Ende Schulstraße. Dazu lädt unser Verein die gesamte Bevölkerung herzlich ein. Essen und Trinken gibt es. Der Eintrittspreis ist: 7, 00 Euro für Erwachsene, 3,50 Euro für Kinder bis 12 Jahre.

Allen unseren Mitgliedern, Gasteltern, Freunden und Sponsoren

Vorstandschaft des Vereins Kinder aus Shitkowitschi-Hilfe nach Tschernobyl Wollbach e.V. wünscht allen unseren Mitgliedern, den Gasteltern, den Sponsoren und Helfern ein gesegnetes, gesundes, friedvolles und unfallfreies Jahr 2019. Wir bedanken uns bei Ihnen allen für jede Art der Unterstützung. Ohne Ihre tätige Hilfe hätten wir im vergangenen Jahr, wie auch 26 Jahre vorher keine 900 Lebensmittelpakete an bitter arme Menschen,  keine ca. 1200 Hilfspakete mit Kleidern und Dingen des täglichen Bedarfs, keine neuen medizinischen Geräte im Wert von 15500,– Euro an die sehr dürftig ausgestatteten Kliniken in Shitkowitschi, keine Verband- Pflege- und andere Hilfsmittel an Kindersanatorien, keine 150 Fahrräder, 30 Kinderwagen, 6 Rollstühle und vieles mehr an die arme Bevölkerung in der hoch verstrahlten Gomelregion Weißrusslands verteilen können. Etliche krebskranke und andere schwerkranke Kinder, die in Privathaushalten in Armut leben, hätten wir nicht mit Medizin und finanzieller Unterstützung helfen können.  Auch hätten wir keine 40 immungeschwächte Tschernobylkinder und 8 Betreuungspersonen, sowie 2 Busfahrer für 3 Wochen zur Erholung, bzw Genesung zu uns in die Rhön holen können.

Dafür noch mals Danke.

Zurück von der Verteilung des 65. Hilfskonvois

Am Donnerstag, 06.06. 2019 traf die Konvoimannschaft des Vereins nach 12 Tagen Hilfstätigkeit in der verstrahlten Gomelregion wieder wohlbehalten in Wollbach ein. Trotz einiger Schwierigkeiten an der Grenze in Brest (Weißrussland) konnte wieder vielen Kranken und Armen geholfen werden. Dem Kreiskrankenhaus in Shitkowitschi wurden zudem dringend benötigte med.Geräte im Wert von 8000,- Euro vom Verein gespendet. Die Ärzte bedankten sich, auch im Namen der vielen Patienten für die wirksame Hilfe.

62.Hilfskonvoi in die hoch verstrahlte Gomelregion

Auch 31 Jahre nach dem Tschernobylunglück leiden die Menschen in der hoch verstrahlten weißrussischen Tschernobylzone unter den Folgen des Supergaus. Krankheit und Armut sich die schlimmen Folgen. So wurde der Hilfskonvoi unseres Wollbacher Vereins von den Bedürftigen mit Freude und Dankbarkeit begrüßt. Auch die Ärzte und die Klinikleitung in Shitkowitschi freuten sich über die Spende eines Kardiotographen, der in Minsk gekauft wurde. Der Familie des tauben Kindes Alexej Lagun konnten die Konvoiteilnehmer das fehlende Geld für die notwendigen Operationen zur Herstellung des Gehörs übergeben. 450 Lebensmittelpakete, 250 Gastelternpakete, 400 Pakete mit Kleidern und Sachen des täglichen Gebrauchs, sowie 50 Fahrräder, mehrere Kinderwagen, Musikinstrumente fanden dankbare Abnehmer.

Frohes Fest allen unseren Unterstützern

Auch im 25. Jahr unserer Hilfen für die Kinder und Erwachsenen in der nach wie vor hoch verstrahlten, bitter armen Gomelregion Weißrusslands konnte unser Verein wieder sehr effektiv helfen mit unverstrahlten Lebensmitteln, Kleidern, Medizin, Kinderwagen, Fahrrädern, Inkontinenz- und Verbandsachen. Wir wünschen allen unseren Helfern, den Vereinsmitgliedern, den Gasteltern der Tschernobylkinder und den gutherzigen Sponsoren ein gnadenreiches, besinnliches und frohes Weihnachtsfest, sowie ein gesundes, glückliches neues Jahr. Auch im Jahr 2017 wollen wir nach besten Kräften denjenigen Menschen helfen, die schuldlos durch den Tschernobyl-Supergau ins Elend geraten sind.

Versprechen eingelöst

Glücklich und zufrieden kamen am Donnerstag 3.11. die Teilnehmer des 60. Hilfskonvois des Vereins aus Shitkowitschi zurück.  Es wurden wieder ca. 1000 Pakete mit Lebensmitteln, Kleidern und Dingen des täglichen Bedarfs an die arme Bevölkerung die unter den Folgen des Tschernobyl Supergaus leiden müssen ausgeteilt. Dankbar und voll Freude nahmen der Chefarzt des Kreiskrankenhauses Shitkowitschi dringend benötigte medizinische Geräte im Wert von 8000 Euro entgegen.

Der 60. Hilfskonvoi unseres Vereins seit 1992 in Shitkowitschi eingetroffen

Am Freitag, 16.September ist der Herbstkonvoi unseres Hilfsvereins wohlbehalten in Shitkowitschi angekommen und lagert mit Zollverschluß in einer Halle. Unsere Konvoimannschaft wird nach Erhalt allert behördlichen Genehmigungen in das verstrahlte weißrussische Gomelgebiet fahren und wie immer selbst an die Bedürftigen verteilen. 450 Lebensmittelpakete, ca. 620 Kleider und Inkontinenzpakete, Fahrräder, Kinderwagen und Vieles mehr werden wieder viel Freude bei den Empfängern hervorrufen. Das Bild zeigt die Helferschar des Vereins nach dem Packen der 450 Lebensmittelpakete.

Tschernobylkinder 2016 gestärkt wieder zuhause

Am Samstag,13.08. fuhren die 48 weißrussischen Tschernobylkinder und 10 Betreuungspersonen gestärkt und mit Geschenken voll gepackt nach Shitkowitschi zurück, wo sie am 14. 08. frü von ihren Angehörigen empfangen wurden. Die 25. Tschernobyl-Kindererholung war wieder ein voller Erfolg, hinsichtlich der Kräftigung der Kinder und Betreuerinnen, aber auch neue Freundschaften sind entstanden. Im Oktober erhalten die Kinder und Betreuerinnen dann mit dem Herbstkonvoi ihre Kartons mit den gesammelten Geschenken, Kleidern und Andenken.

Kinder Gasteltern und Bevölkerung treffen sich zum Kennenlernfest in Nordheim

Ein schönes, harmonisches Treffen der 48 Tschernobylkinder, 6 Betreuerinnen, aller Gasteltern und Gästen aus Politik und der Bevölkerung konnten alle Teilnehmer am Donnerstag, 28.07. auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Nordheim v.d. Rhön erleben. Der Rektor der Mittelschule Mellrichstadt, Egon Bauss mit seiner Gattin, die Feuerwehr und Nordheimer Vereine und Institutionen hatten mit viel Arbeit ein wunderschönes Treffen vorbereitet und die weißrussischen Gäste auch fürstlich bewirtet mit Kaffee Kuchen, Gegrilltem und Getränken. Die Vorstandschaft des Vereins hatte aus Anlass der 25. Tschernobyl-Kindererholung jedem Kind und den Begleitpersonen ein kleines, von einer Sponsorin finanziertes Geschenk in Form einer Fototasse mit dem Vereinsemplem dem Namen des Kindes und einem Foto der ersten Erholung im Jahr 1992 überreicht, was freudig registriert wurde. Egon Bauss begrüßte alle Gäste, wünschte einen harmonischen Verlauf der Veranstaltung und bedankte sich bei allen seinen Nordheimer Helfern und Sponsoren. Die Vorsitzende und Leiterin der weißrussischen Delegation Ludmila Anoschko bedankte sich bei Fam. Bauss und allen Helfern für die große Gastfreundschaft, aber auch bei allen Gasteltern, der Vorstandschaft und der Kleiderkammer des Wollbacher Vereins für so langjährige effektive Hilfe. Sie überreichte an veerschiedene Aktive und an Herrn Bauss Dankurkunden und kleine Geschenke. Der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll bedankte sich in seiner Ansprache bei den Aktiven des Hilfsvereins für 25 Jahre humanitäre Hilfe an den Opfern des Tschernobylunglücks und wünschte viel Kraft und Hilfe für die Zukunft. Mit Tanz und Gesangseinlagen, einstudiert von der Betreuerin und Trainerin einer Cheerleadergruppe in Shitkowitschi, Elena Rekun, die dann auch selbst tanzte und später Akkordeon spielte, klang das harmonische Fest aus. Stefan Zehfuß